Entspannung

Regulationsprinzip

In einem erschöpften System muß die Regulationsfähigkeit erst wieder hergestellt werden. Ruhe = Entspannung ist der Gegenpol zu Bewegung = Spannung. Von außen kann mittels Techniken (die Sie sich erst wieder aneignen müssen) in das Wechselspiel von Bewegung und Entspannung eingegriffen werden.

Ob es die bekannte

... es geht darum, dass Entspannung wieder in Ihr Leben eingeführt werden. Sie fehlt schon seit längerem und daher ist Ihr System "heiß" gelaufen.

"Einen Tag lang ungestört in Muße zu verbringen, heisst, einen Tag lang ein Unsterblicher zu sein." (Johann Albrecht Bengel)

Um Entspannung wieder erfolgreich im Leben zu integrieren, bleibt Ihnen eine grundsätzliche Auseinandersetzung mit sich selbst nicht erspart.

Entspannung bedeutet

  • ...wieder locker lassen können, wo und wann immer Sie es wollen
  • scheinbar unproduktiv werden,
  • anfangs auch Leere aushalten,
  • Kontrolle abgeben,
  • das Feld (Ihrer Arbeit und Bemühungen) ruhen zu lassen,
  • Müdigkeit zu erleben,
  • sich auf etwas einzulassen, das vielleicht vor Beginn Ihres Burnouts eher als sinnlos erlebt wurde,
  • generell sich Zeit zu nehmen, um die Dinge für sich neu zu bewerten.

Entspannung sollte auch regelmäßig passieren.

Wie Dr. Manfred Stelzig es nennt: "Gärtnerprinzip", was für Pflanzen gilt, das gilt auch für die Seele. Keine Blume wächst "auf Druck" - sondern durch regelmäßige Zuwendung der/des Gärtners/in. Oder wie es in der Gestalttherapie heißt: "Don't push the river, it flows by itself."

Denn der Gärtner/die Gärtnerin geht nicht in der Früh hinaus in den Garten und reißt am Gras, damit es schneller wachst, sondern er gießt es.

 

Hilfreiches bei der Umpolung auf "Entspannunglage"

Ob dies mit oder ohne passende Technik geschieht, bleibt Ihnen überlassen.

Soll Musik dabei sein? Tut es auch ein Buch, eine Couch, ein warmer Ofen, die Sauna, ein Sonnenbad, ein anderes Ritual? Sehen Sie sich nach Vorbildern um, wer im Freundeskreis kann das gut?

Finden Sie einen gangbaren Weg und ein hilfreiches Übergangsritual, die anfangs unvertrauten Gefühle von "Nutzlosigkeit" zu ertragen. Langsam wird sich wieder aus der Weisheit des Körpers ergeben, dass es gut tut, Ruhezeiten einzuhalten.

Ruhebedarf ist nicht Zeichen von Altsein, Versagen, Unvollkommenheit oder Bequemlichkeit - sondern er ist natürlich und lebensnotwendig.

Mitunter ist es hilfreich, eine Begleitung für den Umstieg aufzusuchen. Eine Gruppe, einen Kurs, ein paar Einzelstunden - damit es auch tatsächlich geschieht.

Rituale der Entspannung sind förderlich und die Wahl geeigneter Medien (Musik, Wasser, angenehmer Ort) und des passenden settings wird Ihnen sicher auch gelingen.

 

 

Links zu Entspannung, Körperarbeit:

http://sport1.uibk.ac.at/lehre/kirschner/FERN%C3%96STLICHE%20BEWEGUNGSKULTUREN%20-%20ENTSPANNUNGSTECHNIKEN/

http://www.guss-net.de/01_Gesundheit_und_Sicherheit/01_Gruender/04_Richtig_Erholen/02_Wirkung_Entspannungstechniken.html

http://www.tm-independent.de/Stress/Stress___Seele/tm_und_stress.html